Reparaturkostenversicherung
Die Reparatur fürs geliebte Auto
Man hat sich einen neuwertigen Jahreswagen oder gebrauchtes Auto angeschafft, hat sich vorher über die Betriebskosten informiert, weiß genau was Haftpflicht -und Kaskoversicherung kosten, wie viel Sprit das Modell verbraucht und dann das. Motorschaden. Das Auto fährt nicht mehr. Die Garantie ist abgelaufen.
Eine jetzt fällige Reparatur kann unter Umständen eine riesige Lücke in die Haushaltskasse schlagen. Genau hier setzen viele Versicherer mit speziellen Angeboten an, um solch unerwartete Kostenrisiken abzusichern. Stichwort: Reparaturkostenversicherung.
Was bietet eine Reparaturkostenversicherung und was muss man beim Abschluss beachten?
Zunächst einmal gilt es zu klären, was tatsächlich versichert wird und in welchem Umfang die Kosten erstattet werden. Hier gibt es natürlich, je nach Tarif und Versicherer, unterschiedliche Vertragsbedingungen. Unterschieden wird grundsätzlich nach Reparaturkostenversicherungen für Gebrauchtwagen und zum anderen für Neu- oder Jahreswagen, die man beim Kauf zur anschließenden Absicherung, nach Ablauffrist der gesetzlichen Gewährleistung des Herstellers, abschließen kann. Bei Gebrauchtwagen gibt es üblicherweise ein Höchstalter, meist 5 bis 10 Jahre, sowie maximale Laufleistungen, zwischen 100.000 und 150.000 km, über welche ein Gebrauchtfahrzeug mit entsprechend höheren Laufleistungen nicht mehr versicherbar ist. Diese Werte können allerdings je nach Versicherer stark variieren. Einige Anbieter stufen ihre Tarife auch nach anderen Kriterien, wie beispielsweise Hersteller-Marken und Modellen, ein.
Was ist versichert?
Desweiteren sollte man sich vom Versicherer genau erklären lassen, welche Schäden abgesichert werden und ob es eine Obergrenze bei den Summen für die Erstattung der Reparaturkosten gibt. Die meisten Versicherer bieten nur Verträge an, die einen sehr eingeschränkten Umfang der versicherten Bauteile bieten. Dafür handelt es sich hier üblicherweise um die wichtigsten Teile wie Getriebe, Motor, Bremsen oder Fahrwerk. Zubehör wie Radios, Navis, oder elektrische Helfer wie Servo-Motoren im Schiebedach oder den Fenstern, werden von einer Reparaturkostenversicherung üblicherweise ausgeschlossen.
Bedingungen einer Reparaturkostenversicherung
Auch sollte man sich über die Bedingungen zum Erhalt des Versicherungsschutzes informieren. Viele Anbieter einer Reparaturkostenversicherung verlangen zum Beispiel die Wartung des versicherten Fahrzeugs in autorisierten Werkstätten. Dies ist bei der Kostenkalkulation unbedingt zu berücksichtigen, da diese Werkstätten meist teurer sein dürften als eine unabhängige, preisgünstige Werkstatt, zu der man eher geneigt wäre, ein Gebrauchtfahrzeug zur Inspektion zu bringen.
Hat man sich eingehend informiert und kommt zu dem Schluss, dass sich eine solche Absicherung lohnt, dann steht einem Abschluss einer Reparaturkostenversicherung nichts mehr im Weg. Sobald man sich für einen Versicherer und einen passenden Tarif entschieden hat, wird das Fahrzeug in einem Fachbetrieb unter die Lupe genommen um zu prüfen, ob es die Voraussetzungen wie technischen Zustand, Laufleistung und Alter erfüllt, um versichert werden zu können.
