Mopedversicherung
Die Mopedversicherung als günstigere Alternative
Ein Moped ist eine günstige Alternative zum Auto oder zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade in der Sommerzeit haben Mopeds Hochkonjunktur. Viele lassen dann ihren PKW stehen und fahren statt dessen lieber mit dem Moped zur Arbeit oder zum Einkaufen. Bei den steigenden Benzinpreisen ist das auch sehr gut nachzuvollziehen. Denn ein Moped ist sehr sparsam im Verbrauch. Im Durchschnitt verbraucht es auf 100 Kilometer nur vier Liter. Aber auch Mopeds brauchen eine Haftpflicht-Versicherung. Ohne diese darf das Moped nicht im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden.
Die Mopedversicherung ist immer für ein Jahr gültig. Der Versicherungsbeginn ist der 1. März eines jeden Jahres und endet am 28/29. Februar des darauf folgenden Jahres. Als sichtbarer Nachweis für die Versicherung dienst das Versicherungskennzeichen, das von der Versicherung bei dem Abschluss einer Mopedversicherung ausgegeben wird. Um Missbrauch zu vermeiden, wechselt es jährlich die Farbe.
Folgende Zweiräder dürfen ein Versicherungskennzeichen führen:
- Mofas
- Mopeds
- Roller
- Quads
Die Zweiräder dürfen höchstens einen Hubraum von 50 ccm haben und die Höchstgeschwindigkeit darf nicht mehr als 45 Stundenkilometer betragen. Die Preise für die Mopedversicherung variieren von Versicherung zu Versicherung, aber die Kosten pro Jahr belaufen sich auf rund 40,- bis 60,- Euro. Darin ist lediglich die Haftpflichtversicherung enthalten. Diese deckt die Schäden an Dritten ab. Natürlich steht es dem Mopedhalter frei, zusätzlich eine Teilkasko Versicherung abzuschließen.
Ab März wird wieder ein neues Versicherungskennzeichen fällig. Dann wechselt die Farbe von blau zu grün. Wer nach dem 1. März noch mit einem blauen Kennzeichen herum fährt, besitzt keinen Versicherungsschutz mehr und macht sich strafbar.
